Himmel der nirgendwo endet

Klappentext

Es gibt Hunde, die im Haus herumlaufen, und Hunde, die in Bilderbüchern wohnen…
Mamas Hände sind warm und rund. Manchmal tun sie wohl und manchmal weh…

Das sind zwei von zahllosen Erfahrungen, die in diesem Roman das Kind Meta macht. Marlen Haushofer verfolgt hier mit liebevoller, doch völlig unsentimentaler Einfühlungsgabe jene ersten, entscheidenden Lebensjahre, die ein heranwachsendes Mädchen prägen. Unter dem Himmel der Kindheit, „dem Himmel, der nirgendwo endet, stürmt die ganze Welt auf Meta ein. Tausend Gerüche bedrängen ihre Nase, tausend Geräusche ihr Ohr. Und die kleinen Hände tasten Glattes, Rauhes, Festes: die scharfe Glätte der Gräser und die ganz andere Glätte von Kieselsteinen.“

Da gibt es die Grossmutter, den kleinen Bruder, den Pferdestall. Da herrschen rätselhafte Erwachsene, die Meta, in „Mann-Riesen“ und „Frau-Riesen“ einteilt und von denen man nie weiss, was sie im nächsten Augenblick tun werden. So offenbart sich die Welt als „ein grosses Durcheinander, das sie, Meta, in Ordnung bringen muss. Steinchen für Steinchen setzt sie zusammen, aber selten wird etwas Rundes daraus.

Meta lernt und lernt, und wenn es zuviel wird, schnappt etwas in ihrem Kopf ein und lässt sie in Schlaf versinken. Schlägt sie die Augen wieder auf, ist alles wieder das: das Brausen, die Gerüche und die Dinge, die sich in ihre Hände schmiegen.“ So wächst Meta auf unter ihrem eigenen Himmel, der nirgendwo endet, bis eines Tages die Kindheit zu Ende geht.

Einzelheiten zum Buch

Verlag: Sigbert Mohn Verlag, Gütersloh
Umschlag: H. P. Willberg
Anzahl Seiten: 222
Erscheinungsjahr: 1966
Bemerkung: Erstausgabe
Taschenbuch: List (Ullstein) Buchverlage GmbH, Berlin
ISBN: 978-3-548-60572-2

Auszug aus dem Buch (Leseprobe)

Himmel der nirgendwo endet (Erstausgabe)
Himmel der nirgendwo endet (Erstausgabe)

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