Dekonstruktion der symbolischen Ordnung bei Marlen Haushofer

Klappentext

Spuren der Vergangenheit als Topos der österreichischen Literatur prägen auch das Werk Marlen Haushofers, besonders ihre Romane Die Wand und Die Mansarde. In diesen ambivalenten symbolischen Räumen verhandelt sie Fragen der Identität und der Verortung des Menschen in der Welt sowie das Verdrängen als – (un-)bewussten? – Vorgang in der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Im Zentrum dieses Bandes stehen die drei großen, auch heute aktuellen Themen Haushofers:

  • Natur-Diskurse und Entfremdungs-Erscheinungen in der Beschreibung von Beziehungen zwischen den Protagonistinnen und ihrer Umwelt,
  • weibliche Stimmen und der Sinn/Unsinn ihres Aufbegehrens gegen die gesellschaftliche Ordnung,
  • die individuelle und philosophische Auseinandersetzung mit der Geschichte.

Eine aktuelle Bibliografie zur Marlen-Haushofer-Forschung ergänzt die Publikation.

Einzelheiten zum Buch

Herausgeber: Sylvie Arlaud/Marc Lacheny/Jacques Lajarrige/Éric Leroy du Cardonnoy
Verlag: Frank & Timme
ISBN: 978-3-7329-0529-4
Anzahl Seiten: 260
Erscheinungsjahr (Original): 2019

Auszug aus dem Buch (Leseprobe)

Dekonstruktion der symbolischen Ordnung bei Marlen Haushofer
Dekonstruktion der symbolischen Ordnung bei Marlen Haushofer